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[Rezension] Super Mom räumt auf von Melanie Lynne Hauser

Originaltitel: Super mom saves the world
Originalverlag: NAL Trade

Erscheinungsdatum: 27.04.2007

Ich habe folgende Ausgabe gelesen:

Taschenbuch, 336 Seiten, 12,4 x 18,8 cm
ISBN: 978-3-596170838

 Bei diesem Buch fand ich Cover und Titel sehr ansprechend, deswegen habs ich schnell gelesen, weil ich wissen wollte was dahinter steckt.

Birdie Lee ist eine normale alleinerziehende Mutter zweier Teenager mit einem Job als Kassierin, wenn da nicht "die Kraft der 20.000 Schrubbern" wäre, die aus Birdie die Superheldin "Super Mom" machen.

 Zudem kommt der Heiratsantrag ihres Freundes Carl. Sie muss mit den Avancen ihres Exmannes Dan umgehen. In Astro Park soll ein neues Baseballstadion der Superlative gebaut werden. Als neues ehrgeiziges Projekt des Bürgermeisters Linseed.

Und ganz nebenbei werden Birdies Kinder Kelly und Martin flügge und sie muss lernen sie loszulassen und irgendwer will Birdie, alias Super Mom aus dem Weg haben.

Super Mom bindet ihre Schürze der weisen Vorraussicht enger und stellt sich den Gefahren.

Interessant und vorallem eine sehr lustige Idee fand ich, Birdie mit Hilfe von Reinigungsfluid, Wischerhänden und ihrer Schürze der weisen Voraussicht zur Superheldin Super Mom zu machen. Das Buch erzählt aus Birdies Sicht ihre Geschichte und gibt dem Leben von Birdie mit ihren Sorgen um ihre Kinder Kelly (hat gerade den Führerschein) und Martin (wirbt um seine erste Freundin) und um ihre Beziehung zu Carl genug Raum. Diese Nebenstränge werden geschickt um einen roten Faden gewickelt und ergeben ein für mich stimmiges Gesamtbild, bei dem ich mehrmals lachen musste.

Das Cover und der Titel passen super gut zum Inhalt des Buches.

Die offensichtliche Schleichwerbung für die P&G Produkte Swiffer und Meister Proper. Hier hätte ich es schöner gefunden eigenen Namen zu erfinden. Desweiteren habe ich stellenweise nicht ohne weiteres der Geschichte folgen können, da doch einige Kapitel unvermittelt ganz woanders weitergingen, als das vorangegangen aufgehört hat. Hier hätte ich mir stimmigere Übergänge gewünscht.

Desweitern fand ich die Geschichte ziemlich unglaubwürdig und fühlte mich seitenweise an Superman erinnert. 

 Alles in allem finde ich die Idee von Super Mom als Superheldin gelungen. Allerdings erinnert sie zu sehr an Superman und ist daher nicht als eigenständige Person zu sehen. 

Der Schreibstil ist witzig, aber mehr auch nicht.

Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die allerdings einige Schwächen in der Umsetzung aufweist.

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