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[Rezension] Männer verstehen das nicht von Emma Flint

Originalausgabe

 

Erscheinungsdatum: 13.06.2011

 Die von mir gelesene Ausgabe ist:

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-40849-4


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Ein weiteres Buch der SuB abgebaut *freu* Diesmal ein Frauenroman zum Thema "Beste Freundinnen"

 

Nina hat eigentlich alles was sie glücklich macht: einen Job beim Frauenmagazin "Women's Spirit", ihren Freund Florian und eine beste Freundin Pia.

 

Wenn ihre beste Freundin Pia nicht einfach mit ihrem Freund Rob nach Amerika gezogen wäre. Ihr Freund Florian sich als eifersüchtiger, besitzergreifender Klammerer entpuppt.
Und  als Hendrik der "Dreitagebartmann" in Ninas Leben auftaucht und der ewige Student Andy von oben eigentlich auch ganz nett ist, ist für Nina klar: Sie braucht eine neue beste Freundin.

 

Sie macht sich auf die Suche, tarnt das wegen Florian als Recherche für einen Artikel bei "Women's Spirit", bekommt dadurch eine Beförderung zur stellvertretenden Chefredakteurin und findet in ihrer Kollegin Laura eine vermeintlich neue beste Freundin.

 

Und damit fangen die Probleme an...

 

Die Geschichte wird aus Sicht von Nina erzählt. Nina wird nicht als perfekte Frau hingestellt, sondern sehr normal und hat einen liebenswerten Charakter: leicht chaotisch, nimmt gerne Fettnäpfchen mit, leicht naiv mit einem schwierigen Verhätlnis zu ihrer Mutter und doch weiß sie was sie will: eine neue beste Freundin. An einigen Stellen musste ich schmunzeln, als Nina und Florian mal wieder aneinandervorbeireden und deutlich herauskommt, dass ein Mann eben ein Mann ist und keine beste Freundin.

 

Es gibt einige Stellen in diesem Buch, die ich sehr gelungen finde, aber die für mich beste ist aus Ninas Gedankenwelt: "Gestern habe ich noch rumposaunt, dass beste Freundinnen überflüssig seien, da kann ich ihm heute nicht erzählen, dass ich ohne beste Freundin nicht leben könnte. Der hält mich doch für verrückt" (Zitat aus Emma Flint "Männer verstehen das nicht!", Seite 96)

 

Gefallen haben mir auch die unterschiedlichen teils überraschenden Wendungen in dem Buch. Das hat es für mich interessant gemacht, denn so wirkt die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen.

Klar werden in diesem Genre viele Klisches verfrühstückt. Das macht ja auch zu einem gewissen Teil den Reiz dieser Bücher aus. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass gerade die Nebenfiguren nicht nur aus Klisches bestehen würden. Z.B. Frau Breuer, Ninas allseits beliebte Nachbarin mit ihrem Collie und der ausufernden Gabe zu schwafeln. Aber das ist nur ein kleiner Punkt in seinem sonst sehr humorvoll geschriebenen Buch.

Ein schönes Buch über Thema Männer und Beste Freundinnen. Humoristisch mit einem Augenzwinkern geschrieben.

 

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